Bio-Genuss mit Gipfelblick: Regionale Küche & Bio-Eier auf dem Jenner
Entdecke Bio-Genuss und regionale Küche auf dem Jenner! Warum Bio-Eier und Produkte aus der Region besonders wichtig sind
- Bio-Genuss auf dem Jenner – Eine Genuss-Ära mit Gipfelblick
- Über den Mühlhauser Hof im Chiemgau
- Kulinarische Highlights am Berg: Vom Hühnerhof direkt auf den Teller
- Warum Bio-Eier und regionale Küche unsere Zukunft sind
Bio-Genuss auf dem Jenner – Eine Genuss-Ära mit Gipfelblick
Hoch über dem malerischen Tal thront der Jenner, das Wahrzeichen moderner Alpenlust. Hier findest du nicht nur spektakuläre Gipfelblicke, sondern kannst auch einen einzigartigen Bio-Genuss erleben. Im Jennergipfel-Restaurant wird bio und regional nicht nur gedacht, sondern genussvoll gelebt. Auf über 1.800 Metern erwarten die Gäste frische Bio-Eier und Spezialitäten vom Mühlhauser Hof aus dem benachbarten Chiemgau . Das macht den Jenner zum Zentrum für nachhaltigen Genuss, der Tradition und Zeitgeist verbindet und Gäste wie Einheimische begeistert. Für jeden, der mit jedem Bissen ein Stück Berchtesgaden schmecken möchte, gibt es auf dem Jenner eine wahre Genuss-Ära zu entdecken.

Herkunft & Werte: Die Bedeutung von Bio und Regionalität in Berchtesgaden
Berchtesgaden, das steht für ehrliche Produkte und starke Menschen. Die Idee vom Jenner-Genuss baut auf diese Werte: Eier aus zertifizierter Bio-Haltung vom Familienbetrieb, kurze Wege, transparente Erzeugung. Warum? Ganz einfach: Bio heißt, dass Hühner artgerecht leben, viel Platz, frische Luft und hochwertiges Futter bekommen – das schmeckst du!
Wenn Josef Meneder, Küchenchef der Jenneralm, morgens seine ersten Gäste empfängt, haben die Frühstückseier aus dem Chiemgau von Garching an der Alz bis nach Schönau am Königssee.eine überschaubare Strecke zurückgelegt. Etwa 1.000 Eier pro Woche verarbeitet das Team der Jenneralm – sie kommen unter anderem als cremiges Rührei zum Frühstück, in selbstgemachten Spätzle oder in süßen Nachspeisen auf den Teller.

Über den Mühlhauser Hof im Chiemgau
Auf dem Mühlhauser Hof im Chiemgau dreht sich bereits seit 1960 alles um die Hühnerhaltung. Aus einer kleinen Landwirtschaft ist über die Jahre ein beachtlicher Familienbetrieb entstanden, aufgebaut vom Seniorchef gemeinsam mit seinen beiden Söhnen. Für Matthias Mühlhauser, heute 31 Jahre alt und ausgebildeter Landwirtschaftsmeister, stand schon früh fest: „Ich will Landwirt werden.“ Er verantwortet inzwischen den konventionellen Betrieb, während sein 29-jähriger Bruder Bernhard den Biohof leitet.

Die Familie bewirtschaftet insgesamt 150 Hektar Fläche, auf denen nicht nur Eier erzeugt werden, sondern auch das Futter für die Hühner wächst. Matthias beschäftigt sich dabei intensiv sowohl mit der Weiterentwicklung der Hühnerhaltung als auch mit der Optimierung des Ackerbaus – ein komplexes Zusammenspiel, das viel Fachwissen erfordert.
Freilandhaltung für mehr Tierwohl
Im Mittelpunkt stehen auf dem Mühlhauser Hof die braunen Hühner der Rasse „Lohmann Brown“. Sie gelten als widerstandsfähig und eignen sich besonders gut für die Freilandhaltung. Täglich erkunden sie die weitläufigen Wiesen rund um den Hof. Vorgeschrieben sind mindestens vier Quadratmeter Auslauf pro Tier, tatsächlich steht den Hühnern jedoch deutlich mehr Fläche zum Scharren und Picken zur Verfügung.
Und das tun sie ausgiebig: Bis zu 15.000 Mal pro Tag bearbeiten die Tiere den Boden auf der Suche nach Körnern, Würmern und anderen Nahrungsquellen. Eine Pappelallee, die sich durch die Wiesen zieht, bietet dabei Schutz vor Regen und Sonne – und auch vor Gefahren aus der Luft.
„Greifvögel stellen kaum ein Problem dar, solange die Hühner gemeinsam unterwegs sind“, erklärt Matthias. „Der Fuchs hingegen schafft es trotz Zaun immer wieder auf das Gelände.“

Ab ins Wellness - Wintergarten für die Hühner
Ein besonderes Augenmerk legen die Mühlhausers auf ihren sogenannten „Wintergarten“. Der überdachte Außenbereich – von der Familie auch als „Wellnessbereich“ bezeichnet – ermöglicht es den Hühnern, selbst bei schlechtem Wetter ins Freie zu gehen. Dieses Angebot wird von den Tieren rege genutzt.
Handarbeit und moderne Technik
Nachdem die Eier in den vorbereiteten Legenestern abgelegt wurden, gelangen sie über ein automatisches Förderband in die Halle. Dort werden sie durchleuchtet, gewogen und sortiert. Beschädigte Eier werden dabei per Hand aussortiert – ein Prozess, bei dem moderne Technik und sorgfältige Handarbeit ineinandergreifen.
Die Qualität der Eier beginnt beim Futter. Die Familie Mühlhauser hat dafür eine eigene, computergesteuerte Futtermischung entwickelt, die täglich frisch hergestellt wird. Sie besteht unter anderem aus gerösteten Sojabohnen – nur in dieser Form sind sie für Hühner gut verträglich –, Mais für die kräftige Dotterfarbe sowie verschiedenen Getreidesorten wie Weizen und Hafer. Mineralstoffe und Kalk ergänzen die Mischung. Seit 2009 baut die Familie ihre Sojabohnen selbst an, da sie eine wichtige Eiweißquelle im Futter darstellen.
30 Hektar Bioanbaufläche für das Biofutter
Einige Kilometer entfernt führt Bernhard Mühlhauser den biologischen Teil des Betriebs. Der gelernte Agrartechniker für Landbau weist darauf hin, dass die Haltung von Biohühnern mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden ist, insbesondere durch die Anforderungen des ökologischen Futteranbaus. Auch hier produziert die Familie das Futter eigenständig – auf rund 30 Hektar Bioanbaufläche.
Die Eier des Mühlhauser Hofes werden auf verschiedenen Wegen vermarktet: Ein großer Teil geht an Gastronomie und Hotellerie, weitere Mengen in den Einzelhandel sowie direkt auf regionale Märkte. Dort verkaufen die Mühlhausers auch hausgemachte Nudeln, die von der Bäckerei Niedermayer in Ramsau eigens mit ihren Eiern hergestellt werden.
Im Betrieb arbeiten alle Familienmitglieder mit, unterstützt von einer Vollzeitkraft, einem Auszubildenden und vier Teilzeitbeschäftigten. Auch die Auslieferung übernehmen die Chefs selbst – mit dem Anspruch, ihren Kunden täglich frische und hochwertige Eier zu liefern.

So geht Genuss – Tipps für deinen Besuch auf dem Jenner
Du willst den Bio-Genuss am Jenner selbst erleben? Wie wäre es mit einen urigen Bergfrühstück mit Bio-Ei, regionalen Zutaten und Sonnenaufgang? Wer den Jenner kulinarisch besucht, kann erleben, wie Alpenküche und Nachhaltigkeit zusammen ein echtes Geschmackserlebnis schaffen! Jede Menge unterschiedliche regionale Schmankerl, feine Kuchen aus nachhaltigen Zutaten und vieles mehr erwarten Dich mit einem unglaublichen Panoramablick.
Warum Bio-Eier und regionale Küche unsere Zukunft sind
Nicht nur Geschmack, auch Verantwortung spielen eine Rolle: Wieso sind biologisch erzeugte Eier und regionale Küche am Jenner und generell so wichtig?
- Bio-Hühner leben artgerecht auf Stroh und Wiesen – gesundes Tier, gesundes Ei!
- Bio-Landwirtschaft schont Artenvielfalt und Wasserqualität.
- Regionale Kreisläufe stärken: Jeder € direkt beim Bauern erhält die Alpenkultur und macht die Region zukunftsfähig.
- Bessere Nährstoffqualität von Bio-Eiern – du isst, was das Huhn isst!
- Einzigartiger Geschmack durch frische Zutaten aus dem Berchtesgadener Land
Besonders für Familien, Genussmenschen und alle, die bewusst reisen, ist Bio-Genuss ein echtes Argument. Wer möchte nicht einen Bergurlaub, der mit gutem Gewissen schmeckt?
Redaktionsfazit
“Vom Hühnerhof auf den Jenner – das ist gelebte Nachhaltigkeit und Genuss in einem!” Was hier auf 1.800 Meter Höhe geboten wird, macht Appetit auf mehr Regionalität. Hier schmeckt Urlaub mit gutem Gewissen – und das vis-a-vis mit dem Watzmann. Der Trend zu Bio und regionaler Alpenküche ist im Jennerrestaurant keine Mode, sondern Teil einer verantwortungsvollen Gastronomie, die regionale Kreisläufe schließt, Gäste begeistert und ein Vorbild für Berchtesgaden ist. Unser Tipp: Unbedingt ausprobieren, mit der ganzen Familie ins Jennerrestaurant einkehren, Bio-Ei genießen und den Geschmack der Alpen erleben!
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