Ja ist denn schon Heiligabend? – Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte
Eine ehrliche, charmant-amüsante Weihnachtsgeschichte rund um die kleinen Katastrophen und großen Traditionen am Heiligabend. Zum Lächeln, Mitfühlen & Vorlesen
- Ehrlicher Blick auf die kleinen Katastrophen am Heiligabend
- Unser Tipp für Eure Weihnachtsgeschichte...
- Wiederkehrende Weihnachtswunder – Warum alles rund um Heiligabend so vertraut ist
Weihnachten zwischen Plätzchenkrümeln und schiefem Baum: Die Magie von Heiligabend
Kennst du das? Im letzten Jahr, direkt nach Weihnachten – irgendwo zwischen Plätzchenkrümeln und Neujahrsvorsätzen – hast du dir fest vorgenommen: Nächstes Jahr schreibe ich meine Weihnachtsgeschichte rechtzeitig. Mit Ruhe. Mit Muße. Vielleicht sogar schon im Advent. Und dann ist es wieder so weit. 24. Dezember, 15:00 Uhr. Die Bescherung rückt näher, der Baum steht schief, der Kartoffelsalat wartet, die Ganz ist knusprig, das Raclette angeheizt – und du sitzt da. Mit leerem Blatt. Du schreibst. Du streichst. Du grübelst. Du formulierst um. Und irgendwann dämmert es dir: Moment mal … das kenne ich doch. Richtig. Es wird – ganz zufällig – die Weihnachtsgeschichte vom letzten Jahr. Wort für Wort. Vielleicht ein anderes Adjektiv. Vielleicht auch nicht. Das Erstaunliche daran? Niemand merkt es. Oder schlimmer noch: Alle merken es – und finden es großartig. Es wird gelacht, genickt, geschmunzelt. Tradition eben. Und wenn du nach dem Vorlesen feierlich ankündigst: „Nächstes Jahr gibt es dann eine ganz neue, besonders schöne Weihnachtsgeschichte!“ Dann lächeln alle. Dieses wissende, warme Weihnachtslächeln. Denn sie wissen: Es wird wieder dieselbe Geschichte sein. Und genau das macht Weihnachten doch erst so richtig gemütlich.

Unser Tipp für Eure Weihnachtsgeschichte...
Wir wäre es denn in diesem Jahr mit dieser Version? Mit der ersten inoffiziell ehrlichen Weihnachtsgeschichte für Euren Heiligabend. Der Tag, an dem alle behaupten, sie seien völlig entspannt, während sie sichtbar das Gegenteil beweisen. Der Christbaum steht. Also theoretisch. Praktisch lehnt er sich leicht nach links, was aber niemand laut anspricht, weil sonst jemand erklären müsste, warum er beim Aufstellen gesagt hat: „Passt schon so.“ In der Küche wird gleichzeitig gekocht, gesucht und diskutiert. Der Kartoffelsalat ist „fast fertig“. Seit 45 Minuten. Jemand fragt zum dritten Mal, wo die Servietten sind. Die Antwort lautet wie immer: „Da, wo sie immer sind.“ Was niemandem hilft. Kurz vor der Bescherung stellt jemand fest, dass die Kerzen noch fehlen. Nicht die Kerzen selbst – die Idee, sie anzuzünden. Ein kleiner Moment kollektiver Panik. Dann werden sie angezündet. Sehr vorsichtig. Zu vorsichtig. Einer pustet sie aus Versehen wieder aus. Weihnachten lebt von diesen Details. Oder von kabellosen LED-Kerzen für Euren Christbaum, die in diesem Jahr der absolute Renner sind!
Geschenke werden verteilt. Ein Päckchen ist größer als geplant. Eines ist kleiner als erwartet. Und eines sorgt für diesen kurzen, sehr ehrlichen Gesichtsausdruck, der sofort in ein: „Oh! Wie praktisch!“ übersetzt wird. Später sitzen alle da, satt, leicht überfressen und angenehm müde.

Wiederkehrende Weihnachtswunder – Warum alles rund um Heiligabend so vertraut ist
Jemand sagt: „Also, dieses Jahr war Weihnachten wirklich besonders schön.“ Alle nicken. Wie jedes Jahr. Und während schon überlegt wird, was man nächstes Jahr anders macht, ist eigentlich allen klar: Gar nichts. Und genau deshalb wird es wieder gut. Unser Checkliste für Euer nächstes Jahr zum Vorbereiten ab August:
- CheckSchiefer Baum? Muss so!
- Geschenke zum Schmunzeln und Rätseln
- Kartoffelsalat auf der ewigen Warteliste
- Kerzen-Panik als Programmpunkt
- Familienlachen beim Wiedererkennen der Geschichten
Falls du diesen Text gerade liest und dich fragst, wie du nochmal die perfekte Weihnachtsgeschichte aufs Papier bekommst, dann halte dich an das wichtigste Prinzip: Herz, Humor und den Mut, Dinge einfach nochmal zu wiederholen. Es weihnachtet eben, ob die Geschichte neu ist oder alte Tradition.

Redaktionsfazit
Weihnachtsgeschichten sind wie der erste Schnee auf dem Watzmann: Jedes Jahr auf wundersame Weise vertraut, und doch immer wieder zauberhaft. Vergiss nicht, Freunde und Familie vor allem mit deiner Präsenz zu beschenken – und vielleicht mit einer kleinen, ehrlichen, alten Weihnachtsgeschichte. Bayern kennenlernen bedeutet auch: Den Humor bewahren und kleine Katastrophen als das zu feiern, was sie wirklich sind – das heimliche Herzstück eines gelungenen Fests. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, fröhliche Wiederholungen und ein besinnliches Fest voller Wärme, traditioneller Leckereien und ganz viel Augenzwinkern!
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